Ein Zeitmanagement-Tool auch privat nutzen

Aufräumen und entrümpeln mit 4 Kategorien

Sind Ihnen auch schon die vielen Kartons in Wohngebieten aufgefallen, die viel Kleinkruscht, Bücher und immer ein Schild „zu verschenken“ enthalten. Im Moment herrscht Aufbruchstimmung in Kellern und auf Dachböden. Die viele Zeit, die man aktuell zu Hause verbringt macht es möglich. Aber wie fängt man mit dem Aufräumen an und was passiert mit den Dingen, von denen man sich nur schwer trennen kann?

„Jetzt wohnen wir schon 5 Jahre hier und haben immer noch nicht alle Kisten ausgepackt“, haben mir kürzlich Freunde anvertraut. Eine Aufräumaktion im Keller stand an, aber diese Kisten einzeln durchzusuchen hätte ewig gedauert, und so sind sie nur von links nach rechts verschoben worden. Aber wie kann man sicher sein, dass man Dinge wirklich nicht mehr braucht? Ich stelle ihnen ein Zeitmanagement-Tool vor, das gleichermaßen für Büros, PC-Festplatten, Kleiderschränke, Keller und  Dachböden geeignet ist und die Entscheidung wegwerfen-oder-behalten vereinfacht und eine Menge Zeit spart.

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Zeitmanagement-Tool als Aufräumhilfe

Aller Anfang ist schwer! Wenn man sich zum Aufräumen entschlossen hat, sollte man aufpassen, dass die Motivation eine Weile anhält und nicht gleich durch schwierige Entscheidungen oder langwierige Diskussionen verloren geht. Schnelles sortieren kann dabei helfen. Dafür brauchen Sie ein bisschen Platz auf dem Boden, am besten einen leeren Raum oder zumindest einen anderen Raum, als den, wo die Dinge gelagert waren.

Die 4 Kategorien im Detail

  • Behalten

In diese Ecke/Kiste kommt alles, was Sie häufig benutzen und was noch 100%ig funktioniert. Die wichtigste Frage ist hier: Wann habe ich es das letzte Mal benutzt? Hat es mir etwas gebracht? Hier gehören natürlich auch die Dinge hin, die einen individuellen, persönlichen Wert haben, die Ihnen Freude bereiten und an denen Ihr Herz hängt.

  • Wegwerfen

Hier sammeln Sie alles, was kaputt oder sinnlos ist. Dies können Geräte sein, die nicht funktionieren oder sie Sie vielleicht irgendwann einmal reparieren oder fertig bauen wollten, Kleidung die nicht mehr passt oder gefällt, Telefonbücher, eingetrocknete Farben, Gebrauchsanleitungen von Geräten, die nicht mehr existieren etc. Um noch einmal Zeit zu sparen hilft es, hier gleich die passende Müllsortierung vorzunehmen.

  • Verschenken

Hier sammeln Sie die Dinge, die Sie nicht mehr brauchen, die aber für andere durchaus interessant sein können, wie z.B. Kinderwagen, gelesene Bücher, alte Handys, geerbtes Geschirr usw. Am besten ist es hier, wenn Ihnen gleich Personen dazu einfallen und Sie die Dinge direkt weiterleiten können. Fällt Ihnen niemand ein, dann ist die Zu-Verschenken-Kiste vor der Haustür durchaus eine Option. Die sollte aber zeitlich auf wenige Tage begrenzt sein, denn Glasscherben und nass geregnete Bücher nimmt ohnehin niemand mehr mit. Und in Wohngebieten gibt es auch nur wenig Laufkundschaft.

  • ???

Dies ist insbesondere für Menschen wichtig, die sich nur schwer trennen können oder Familien in denen ewig diskutiert wird. Sie brauchen hier blickdichte Kartons. Da kommen die Dinge herein, bei denen Ihnen die Entscheidung schwer fällt, ob sie noch gebraucht oder gewünscht werden. Ist ein Karton voll, dann wird er geschlossen und mit Datum versehen. Dieses Datum plus 1 Jahr ist das Verfallsdatum. Wenn Sie ihn bis dahin nicht geöffnet haben, dann werfen Sie ihn weg – ohne noch einmal zu öffnen! Das bringen Sie nicht übers Herz? Dann schauen Sie herein und sortieren neu. Aber diesmal nur in die 3 anderen Kategorien, die Kategorie ??? sollte dann nicht mehr möglich sein.

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